Carport

Carport bauen in NRW: Genehmigung, Kosten & die richtige Holzwahl

09.07.2026 · 8 Min. Lesezeit · Redaktion fachschmiede.de

Bis 30 m² oft genehmigungsfrei – aber nicht überall. Was Sie vor dem Bau wissen müssen.

Brauche ich eine Genehmigung für meinen Carport?

In Nordrhein-Westfalen sind Carports bis zu einer Grundfläche von 30 m² in der Regel verfahrensfrei – das steht so in der Landesbauordnung. Aber Achtung: Die Befreiung gilt nur, wenn auch die Abstandsflächen eingehalten werden und der Bebauungsplan nichts anderes vorsieht. In vielen Siedlungen schreibt der B-Plan vor, wo und wie gebaut werden darf.

Unser Rat: Bevor Sie bauen, lassen Sie Grundstück und B-Plan prüfen. Wir übernehmen das für unsere Kunden und erstellen auf Wunsch die kompletten Genehmigungsunterlagen – dann steht das Projekt auf sicheren Füßen.

Was kostet ein Carport aus Holz?

Ein Einzelcarport aus heimischem Nadelholz startet bei rund 3.500 bis 6.000 €, Doppelcarports liegen zwischen 8.000 und 12.000 €. Die wichtigsten Preistreiber:

  • ✓Dachform: Flachdach günstiger als Sattel- oder Walmdach
  • ✓Holzart: Fichte/Kiefer preiswert, Lärche und Douglasie langlebiger
  • ✓Ausstattung: Geräteraum, Beleuchtung, Dachbegrünung, Wallbox-Vorbereitung
  • ✓Fundamente: Punktfundamente günstiger als Streifenfundamente

Welches Holz ist das richtige?

Für die tragende Konstruktion hat sich Fichte bewährt – günstig, gut verfügbar und statisch zuverlässig. Wer länger etwas von seinem Carport haben will, wählt Lärche oder Douglasie: Beide Hölzer sind von Natur aus witterungsbeständiger und kommen mit deutlich weniger Holzschutz aus. Wichtiger als die Holzart ist ohnehin der konstruktive Holzschutz: ausreichende Dachüberstände, Abstand zum Boden und abgedeckte Pfettenköpfe verlängern die Lebensdauer enorm.

Fazit

Ein Carport ist schneller genehmigt als viele denken – wenn man die Spielregeln kennt. Mit der richtigen Holzwahl und sauberem konstruktiven Holzschutz steht er 30 Jahre und länger. Wir beraten Sie kostenlos vor Ort.

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